Partnerlandkreis in Ungarn besucht/ Komitat Tolna war das Ziel

Fachkräfteaustausch nach Ungarn diente zur Vorbereitung weiterer Maßnahmen in der Jugendarbeit

Eine Woche lang waren Vertreter der Kreissportjugend Bautzen sowie der Sportjugend aus dem Main-Tauber Kreis im Rahmen eines Fachkräfteaustauschs in Ungarn nahe Bonyhád mit dem Ziel unterwegs, den ungarischen Partner aus dem Landkreis Tolna nach längerer Auszeit erneut für weitere Maßnahmen in der Jugendarbeit zu gewinnen und zu sensibilisieren.

In den unglaublich ereignisreichen Tagen lernten die Teilnehmer aus Deutschland die verantwortliche Grundschullehrerin Szilvia Horváth und die Gymnasiallehrerin Inez Scheidlerné, nach auf Grund der Covid-Pandemie sattgefundenen Videokonferenzen, endlich persönlich kennen.

Das Kennenlernen war geprägt von unglaublicher Wärme und Zuvorkommenheit, weshalb man sich sofort heimisch fühlte. Lange war ungewiss, ob das 13. Internationale Jugendcamp der Partnerlandkreise des Landkreis Bautzen mit Ungarn, Polen und dem Main-Tauber-Kreis im Landkreis Bautzen durchführt werden kann. Letztlich entschieden sich die Verantwortlichen der Kreissportjugend das Camp für dieses Jahr abzusagen, da von Seiten der polnischen und ungarischen Behörden keine Zusage zur Teilnahme gegeben werden konnte.

In der Zeit im Süden Ungarns unternahm die Delegation gemeinsam mit den beiden Lehrerinnen kontaktfördernde und teambildende Aktivitäten mit verschiedenen Sporteinrichtungen, aktuellen Ansprechpartnern in der Jugendarbeit sowie weiteren Institutionen. Auch stand die Besichtigung von Unterkünften, Sporthallen, Schulen und der vorhandenen Infrastruktur vor Ort auf dem Programm. Beeindruckt zeigte sich die Gruppe von einer Kanu- und Höhlentour sowie der Besichtigungen der architektonisch beeindruckenden Städte Baja und Bonyhád. Des Weiteren besuchte man das „Petöfi Sándor Evangélikus Gimnázium“ in Bonyhád, wobei mit dem Schulleiter des Gymnasiums, Gábor Andorka, das Gespräch über die gemeinsame Zukunft des sportlichen Austausches suchte.

Bei einem traditionell ungarischen Abendessen wurden die gemeinsamen Interessen nochmals verdeutlicht und intensiviert, wodurch diese Kontakt- und Informationsfahrt als ein großer Erfolg angesehen werden kann. Ziel ist es in Zukunft, wieder gemeinsame Maßnahmen in der Jugendarbeit landkreis- und länderübergreifend anzustoßen und zu verwirklichen – im Sinne einer lebendigen Landkreispartnerschaft

Text: Alexander Kriedel, Kreissportjugend
Bilder: Privat